die Igelrettung

Geschrieben von Goofy am 7. August 2009 | Beitrag ausdrucken Beitrag ausdrucken | Abgelegt unter die Stadt und mehr

Heute in der Früh fahre ich die Schweglerstraße (15.Bez.) entlang. Bei einer Straßenbahnstation sehe ich etwas. Ist das ein Heuhaufen der da auf der Straße liegt oder doch ein Igel? Ein Igel in Wien? Bleibe gleich stehen und schaue nach.

Es ist ein kleiner Igel, zittert vor sich hin, sitzt auf den Straßenbahngeleisen und hat angst. Eine Frau in der Haltestellenstation sitzt teilnahmslos dort, wird erst durch mich aufmerksam. Ich wickle den armen, zittrigen Igel in mein Sakko ein, er läßt es einfach zu, so starr ist er von seinem Schock.

Ich gehe zum Auto zurück – in diesem Moment prättert ein 20Tonnen-LKW an mir vorbei, der hätte den Igel sicher mit seinen Zwillingsreifen erwischt. Die Straßenbahn war  auch schon überfällig.

Also was tun? Ich mache einen Umweg auf das, in der Nähe liegende,  große Kleingartengebiet Schmelz und setze ihn in einer Grünfläche aus. Auch wenn das Gebiet recht groß ist, es ist umgrenzt von Straßen. Hoffentlich hat er aus seinem Ausflug gelernt.


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7 Kommentare zu “die Igelrettung”

  1. am 7. August 2009 um 14:00 1.Romy schrieb …

    Ein Großes Lob das du das Igel geretet hast. :daumen:
    Bin mir nicht sicher wie viele Menschen so ein gute Tat tun würden. Ich hätte ihn auch gerettet wobei hätte ich in villeicht in Wienerwald hingebracht weil grösser ist.
    Ich hoffe auch das der Igel daraus gelernt hat.

  2. am 8. August 2009 um 07:46 2.vanberlichingen schrieb …

    Der “Held” des Tages! Bravissimo ;-)

    Die Menschen sollten viel mehr an die Tiere denken. Aber leider setzen sie ja sogar die eigenen Haustiere aus. Es sollte einen Tierschein geben, der die Menschen berechtigt, Tiere zu halten. *ggg*

  3. am 8. August 2009 um 07:51 3.Goofy schrieb …

    Wienerwald war zu weit weg, außerdem in der Früh musste ich ja weiter zur Arbeit.

    Mich ärgerte die Frau an der Haltestelle, die hätte zugesehen, wie der Igel überfahren wird.
    Haustiere sind ein Familienmitglied und kein Spielzeug, auch wenn sie noch so lieb aussehen. Man muss auf sie aufpassen und pflegen. Jetzt, zur Urlaubszeit, werden sicher wieder welche ausgesetzt oder zu Weihnachten. Voriges Jahr hatte ich gelesen, sogar schon am 25.12.!

  4. am 8. August 2009 um 09:25 4.Romy schrieb …

    Ärgern nutzt sovieso nicht, solche Menschen wird immer geben die die Tiere as spielzeig und/oder als Sache sehen.
    Ich habe vor mir zu hause zwei Heustiere zu hollen und ich hab vor mich um sie gut zu kümmern.
    Vielleicht sollte man wirklich genau schauen bei Tiervergabe wem die Tiere vergeben würden damit so was weniger pasiert.

  5. am 9. August 2009 um 19:57 5.Goofy schrieb …

    Tiere sind auch eine Verantwortung. Sie sind Lebewesen und kein Spielzeug, dass vergessen eben viele.

  6. am 9. August 2009 um 20:21 6.vanberlichingen schrieb …

    Darum sollte sich jeder, der sich Tiere auch dieser Verantwortung bewusst sein. Nicht abgeben, bei jeder Gelegenheit. Eigentlich sind Tiere wie Kinder zu behandeln. Genauso liebevoll und verantwortungsbewusst.

  7. am 14. August 2009 um 10:55 7.Kathie schrieb …

    Du bist so brav! Jeden Tag eine gute Tat …

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