reicher Westen, armer Osten – soviel verdienten die Österreicher 2008
Geschrieben von Goofy am 14. Oktober 2009 |
Beitrag ausdrucken
| Abgelegt unter Frauen und Männer
Ich bin der Meinung, dass sowieso immer zuviel Monat über ist, bei Ende des Geldes.
Statistisch gesehen verdient ein Vorarlberger € 2258,- brutto, ein Burgenländer € 1859,- brutto.
Die statistische Verteilung von Einkommen sagt nicht viel darüber aus, ob es nun zu einer Wohlstandsexplosion in Vorarlberg gekommen ist.
Wenn ich mir die Beträge ansehe, so finde ich die nicht gerade üppig, wenn ich an all die Steuern,Abgaben und so fort denke.
1403 Euro für die Ruster
Man könnte sagen: Die Ruster haben immerhin ihren See. Den Wein, die Störche und die Deutschen noch dazu. Tourismus eben. Trotzdem: Rust ist Österreichs Schlusslicht beim Gehalt. 1403 Euro brutto bleiben in der burgenländischen Freistadt am Monatsende im Durchschnitt in der Lohntüte. Wenig überraschend für Personalberater Franz Kaiser: “Die Stadt ist zu klein, um statistisch relevant zu sein. Aber Rust lebt von Tourismus und Weinbau – hier wird traditionell auch weniger gezahlt.”
1690 Euro für die Frauen
Seit Ende September arbeiten Frauen praktisch gratis. Um diese Zeit haben Männer bereits das Einkommen in der Tasche, das Frauen erst bis zum Ende des Jahres verdienen werden. Die Rechnung dahinter ist einfach: Frauen haben weniger Einkommen, weil sie häufiger Teilzeit und in Niedriglohnbranchen arbeiten, sie in Betrieben geringere Karrierechancen vorfinden und mehr Lebensarbeitszeit in Kinderbetreuung investieren. Im Schnitt kommen sie damit jeden Monat auf 1690 Euro brutto.
Ähnliche Beiträge:
- 1 – Euro – Lokal
Im neuen Augustin (Boulevardzeitung) gibt es einen Artikel zu den 1-Euro-Lokalen, diese bieten Getränke und Speisen um ein Euro bzw. um ein vielfaches an. Versucht... - auch Radfahrer können bestraft werden
Radfahren ist gesund und schont die Umwelt und die Geldbörse, denn tanken ist bekanntlich teuer geworden. Wenn man nun die Radfahrer in Wien so beobachtet,... - Männer und Strumpfhosen
Ein ganz witziges Thema, wie ich finde…. Fangen wir bei Frauen an, wir Frauen tragen nur Strumpfhosen, weil es kalt ist und dann nur, weil... - Klimawandel bedroht Weinbau (Greenpeace-Studie)
Jetzt wo ich zum Weintrinker wurde, lese ich diesen Artikel. Muss ich wieder Bier trinken? Der Temperaturanstieg dürfte die Weinproduktion massiv unter Druck setzen. Weniger... - 10 Ausreden das Rad nicht zu benutzen
Die 10 beste Ausreden das Rad nicht zu benutzen habe ich im Fahrradplan gefunden. Und passend dazu habe ich auf Fahrradpass.at folgendes gefunden: Hier 10...
4 Kommentare »
am 14. Oktober 2009 um 19:20 1.vanberlichingen schrieb …
Wieder mal ein sehr guter Artikel von dir.
Und sehr schön zu sehen, wie das Ost-West-Gefälle sich auch in den Gehältern wieder findet.
Rust – schmunzel – eine kleine Stadt, mit der mich eine Affinität verbindet – und könnte ich, dann siedle ich mich dort an und wenn ich könnte, würde ich diese Stadt und die WIRKLICH guten Weine in die Welt raustragen und für diesen Ort etwas tun. Schmunzel….vielleicht gelingt es mir IRGENDWANN
am 15. Oktober 2009 um 08:37 2.Goofy schrieb …
Und einen guten Gourmenttempel aufmachen?
Rust ist bekannt für seine Weine, am Neusiedlersee liegend – herrliche Stadt.
am 15. Oktober 2009 um 09:35 3.vanberlichingen schrieb …
Auch das wäre eine Option. Oder eine Vinothek mit sehr kleinem Restaurantbetrieb. Oder doch lieber einen Wein selber machen?
Ups, mich schnell in den Arm gezwickt und wieder munter geworden
am 15. Oktober 2009 um 10:54 4.Goofy schrieb …
Guten Wein zu machen ist nicht ganz leicht, aber wie man sieht machbar. Was anderes ist die Vermarktung, wenn die nicht passt, dann kann man das beste Produkt haben und man wird davon nie reich werden.
Vinothek – sehr reizende Idee.